Kotela - Gruppe

der Evangelischen Kirche Syburg - Auf dem Höchsten - Dortmund

Projekte


Auf Grund der großen Armut schaffen die Pflegefamilien es in den meisten Fällen nicht, neben ihren eigenen noch die Pflegekinder finanziell zu unterstützen.
Der deutsche Pfarrer Dr. Martin Burkhardt entwickelte von der Bibelschule Mwika aus ein Projekt für die Betreuung der Aidswaisenkinder in den Gemeinden des Kilimandscharo Gebietes.
In Seminaren werden Betreuer ausgebildet, die sich um die betroffenen Familien und die dort lebenden Waisenkinder kümmern.
Sie ermitteln, was sie benötigen, betreuen sie psychisch, klären sie über ihre Rechte auf und sorgen dafür, dass sie eine Ausbildung erhalten, um später ein unabhängiges Leben führen zu können.

In unserer Gemeinde und im Freundeskreis fanden wir Paten, die jährlich 120 € oder mehr in den Aidswaisenfonds einzahlen. Aus diesem Fonds erhalten die Kinder die jeweils notwendigen Sachspenden wie Kleidung, Schuluniformen oder Schulmaterialien.


Schulgebühren werden direkt an die Schule gezahlt.
Bargeld erhalten die Familien nicht.


Inzwischen wurde auch ein Fonds für die medizinische Versorgung der Kinder eingerichtet. So ist es ihnen möglich, im Krankheitsfall einen Arzt aufzusuchen.


4. "Es werde Licht" - Solarlampen Projekt

Während des Besuches der Gruppe aus Kotela im Sommer 2009 stellte der Vorsitzende des Komitees, Dr. Efraim Njau, eine neue Projektidee vor:


Etwa die Hälfte der 500 Haushalte in Kotela kann sich keine Elektrifizierung leisten. Nach Anbruch der Dunkelheit um 18.30 Uhr dient eine kleine Kerosinlampe (eine umfunktionierte Konservendose!) als einzige Lichtquelle.


Von mangelndem Licht sind besonders Frauen und Kinder betroffen, die nach der Feldarbeit noch Hausarbeiten bzw. Schularbeiten zu verrichten haben.


Nun ist geplant, dass diese Haushalte mit einfachen Solarlampen ausgestattet werden. Wir stellen die finanziellen Mittel für den Kauf und die Installation von Solarpaneelen für 90 Haushalte zur Verfügung.
Diese zahlen dann Gebühren für Strom in den Fonds zurück, aus dem Lampen für die nächsten Haushalte gekauft werden können.


Wir hoffen, dass im Laufe von 6 -7 Jahren alle 250 Haushalte mit Solarlampen versorgt sind. Die Installation, Wartung und Reparatur wird von den Schülern der Elektrowerkstatt durchgeführt.


Für dieses Projekt erhielten wir im Dezember von der Stadt Dortmund das Agenda Siegel für nachhaltige Projekte 2009.

1. Das Kotela Vocational Training Centre
   (Kotela Berufsausbildungszentrum)

Bei unserem Besuch 1999 stand auf dem großen Kirchengrundstück ein zerfallenes Lehmhaus. Zusammen mit Reventer Moshi (damals Vorsitzende der Frauengruppe) und Pastor Kiwelu hatten wir die Vision, dass hier zunächst eine Nähschule und später ein Ausbildungszentrum entstehen könnten.


Durch Spenden, Kollekten und Basare sowie durch Unterstützung des Rotary Clubs Dortmund konnten das verfallene Haus renoviert und zwei weitere Schulgebäude errichtet werden. Gebrauchte Pfaff - Nähmaschinen wurden in unserer Gemeinde gesammelt und nach Kotela verschifft.


In der Nähschule begannen im Januar 2000 zwei Lehrer mit der Ausbildung junger Mädchen. Unser erstes Ziel war erreicht. Nun legen jedes Jahr etwa 20 junge Frauen ihre staatliche Prüfung als Schneiderin ab.


Im Januar 2005 nahm in dem zweiten Gebäude eine einfache Metallwerkstatt mit einer aus Deutschland gespendeten Drehbank ihren Betrieb auf.


Auch hier haben inzwischen mehrere Gruppen junger Männer ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.


Ende 2007 wurde die Werkstatt mit Maschinen und Werkzeugen aus Deutschland weiter ausgestattet.


In der Metallwerkstatt werden z.B. Fenster- und Türgitter, Metallgestelle für Stühle und kleine Kochherde produziert. Ziel ist, dass die Werkstatt unabhängig von unserer Hilfe wird und sich selbst trägt.


In dem 3. Gebäude wurde eine Elektrowerkstatt eingerichtet.


Für unser neues Projekt "Es werde Licht" sollen hier Solarlampenmodule montiert werden.


2. Der Kindergarten

Zu Beginn des Jahres 2004 wurde das Gebäude für den Kindergarten fertig gestellt. Es entstand durch Hilfe aus den USA und unserer Kirchengemeinde. 25 Kinder werden von einer Erzieherin betreut.


3. Das HuYaMwi Aidswaisen Projekt

Bei unserem Besuch 2003 erfuhren wir von dem Problem der Aidswaisen. Die Kinder leben nicht in Heimen, sondern - wie in Afrika üblich - in der Familie bei Verwandten oder Nachbarn.




Für die Realisierung unserer Projekte sind wir weiterhin auf Spenden angewiesen.


Außerdem würden wir uns über neue Mitarbeiter in unserer Gruppe freuen.
Je mehr Berufe vertreten sind, desto umfassender und kompetenter kann unsere Hilfe sein.


Bitte nehmen Sie doch mit uns Kontakt auf, wenn Sie Fragen haben oder an einer Mitarbeit in unserer Gruppe interessiert sind.



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Agendasiegel 2009

Agendasiegel 2009

Solarpaneele

Solarpaneele